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Vor
ca. 2500 Jahren, lehrte der vollkommen erleuchtete Buddha
Sakyamuni den Menschen in dieser Welt, wie die Leiden gelindert
und schließlich der Leidensweg beendet werden kann. Meditierend
unter dem Bodhi Baum erfuhr er die Erleuchtung und sprach
in seiner ersten Lehrrede die "4
Edlen Wahrheiten":
1.) Es gibt die
Wahrheit der Existenz des Leidens
in dieser Welt
2.) Es gibt die Wahrheit des Erkennens von Ursache
und Wirkung, die zu Leiden führt
3.) Es gibt die Wahrheit der Vernichtung des
unheilsamen Karmas, das zum Leidensende führt
4.) Es gibt die Wahrheit des tugendhaften Wegs,
das Leiden zu beenden durch die Beschreitung
und das Praktizieren des "Edlen 8-fachen Pfads".
Diese "4 Edlen Wahrheiten" sind damals wie heute
gültig.
49 Jahre lang lehrte Buddha Sakyamuni seine Anhänger und Zuhörer während
er durch das Land reiste. Gemäß der gestellten Fragen gab
er Antwort und nachdem er in das Parinirvana einzog und
aufhörte zu existieren, schrieben seine Anhänger alle Lehrreden
Buddhas (das Dharma) in Sutren und Sastren nieder.
Viele im Dharma erleuchtete Meister und Mönche gab es in der Folge
auf dieser Welt. Sie gründeten Klöster und verbreiteten
die Lehre Buddhas, insbesondere in Asien.
So sind in China viele Schriften vorhanden, die nach und
nach übersetzt wurden und auch in unserer westlichen Kultur
Anhänger und Verbreitung finden. Immer noch werden viele
Schriften von Meistern und Gelehrten Laien übersetzt und
auch mit Kommentaren versehen.
Die Lehre Buddhas ist eine Weisheitslehre und weniger eine Religion.
So lange das Rad des Lebens gedreht wird und das Dharma
in der Welt verweilt, so lange besteht Hoffnung für den
Menschen, den Kreislauf der Wiedergeburt zu durchbrechen
und das andere Ufer zu erreichen.
Wer die Lehre studiert, versteht und praktiziert, weitergibt
und den tugendhaften Weg geht, der wird ein Erhabener, ein
Arhat werden, der furchtlos ist und den nichts erschüttern
kann.
Jeder Mensch besitzt die Buddha Natur. Sie ist nur durch
vergangenes Leben, angehäuftes Karma, tief verschüttet.
Wer sich befreien möchte von Gier, Hass, Neid und den Zwängen
der modernen Konsumgesellschaft, der studiert und praktiziert
den Weg Buddhas und wird genügsam und zufrieden. Der Geist
und das Gemüt werden beruhigt. Die Nachsicht und die Barmherzigkeit
nehmen zu. Wir werden ein anderer Mensch, voller innerer
Freude, dessen Glanz auf die anderen Mitmenschen übersprüht.
Dieser Mensch wird von allen geachtet.
Wo nun finden wir diese Lehre Buddhas, wo können wir darüber
lesen, wo können wir studieren und praktizieren?
Es gibt auch in Deutschland Tempel und Gebetsräume wo sich
studierende und praktizierende Buddhisten befinden. Dort
findet man die Sutren und Sastren und wenn man Glück hat,
trifft man einen weisen Meister, der den Dharma lehrt und
versteht.
Der Buddha sprach von 84000 Wegen (Dharma Tore), um an das
andere Ufer zu gelangen.
1.) Einer der Wege ist "Ch'an" (Chan)!
Die traditionelle chinesische Meditation.
2.) Ein anderer Weg ist die Lehre des
"Reinen
Landes"
von Buddha Amitabha.
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